WTI-Frankfurt digital GmbH

Shortcut to Knowledge

Immer den aktuellen Wissensstand für die schnelle und effiziente Recherche verfügbar zu halten, ist ein hoher Anspruch. WTI eignet sich für Studierende und Lehrende an Hochschulen sowie Bibliotheksnutzer gleichermaßen.

Die online-basierten Recherche-, Informations- und Analyseservices von WTI erfüllen genau die Bedürfnisse der Hochschul-Community. Sie bieten den schnellen Zugang zu technisch-wissenschaftlichen Informationen aus nationalen und internationalen Quellen. Dazu gehören Forschungsberichte und wissenschaftliche Arbeiten ebenso wie Fachzeitschriften und Konferenzberichte. Das fachliche Spektrum reicht von klassischen ingenieurwissenschaftlichen Themen und gesellschaftspolitisch relevanten Querschnittthemen über Managementwissen bis hin zu aktuellen Topthemen, wie Industrie 4.0, IT-Sicherheit oder Elektromobilität.


Aktuelle Beiträge

Zitieren nach der deutschen Zitierweise

Das Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit stellt den Neuling häufig vor viele Fragen, die nicht immer von Universität, Dozent oder Arbeitgeber beantwortet werden. In dieser Blog-Serie wollen wir genau diese Fragen möglichst kurz und einfach beantworten – damit die Recherche nach Antworten nicht mehr Zeit in Anspruch nimmt als absolut nötig.

 

In diesem Teil der Serie geht es um das korrekte Zitieren nach der deutschen Zitierweise.


Anders als bei den amerikanischen Zitierweisen Harvard und APA werden bei der deutschen Zitierweise die Quellenangaben im Text durch Fußnoten gekennzeichnet. Je nach Universität kann es hierbei jedoch unterschiedliche Vorgaben geben.

Fußnoten können auch dafür genutzt werden, um Hinweise und Anmerkungen unterzubringen, weswegen die deutsche Zitierweise insbesondere von Literaturwissenschaftlern, Historikern und Anthropologen genutzt wird, die mit Archiv-Material arbeiten.

Fußnoten sind leicht einzufügen und passen sich automatisch an veränderte Reihenfolgen an.

Quellenangabe in Text

Bei der deutschen Zitierweise gibt es drei verschiedene Arten von Quellenangaben: den Vollbeleg, den Teilbeleg und das wörtliche Zitat.

Der Vollbeleg wird bei der ersten Nennung einer Quelle sowie im Literaturverzeichnis genutzt:
Vgl. Autor Vorname Nachname: Titel, Auflage, Ort: Verlag, Jahr, Seite.

Der Teilbeleg erfolgt ab der zweiten Nennung einer Quelle:
Vgl. Autor, Jahr, Seite.

Bei einem wörtlichen Zitat wird die Quelle in der Fußnote so angegeben:
Autor, Jahr, Seite.

 

Zwei Autoren werden im Vollbeleg vollständig ausgeschrieben, dabei ist die Unterscheidung zwischen Autor 1 und Autor 2 wichtig:

  • Autor 1: Nachname, Vorname
  • Autor 2: Vorname Nachname

Drei oder mehr Autren werden erst vollständig ausgeschrieben, ab der zweiten Nennung wird der Zusatz "et al." dem Nachnamen des ersten Autors folgend verwendet.

 

Monografien (Buch)

Name, Vorname: Titel, ggf. Vorname Name (Hrsg.), ggf. Bd., ggf. Auflage, Ort: Verlag, Jahr.

 

Fehlende Angaben zum Erscheinungsort und/oder dem Erscheinungsjahr kann man mit o.J. (Jahr) beziehungsweise o.O. (Ort) abkürzen.
Wenn man eine Monografie zitiert, die in einer Reihe erscheint, gibt man die Information wie folgt an:
Vorname Nachname, Titel. Untertitel, Ort Jahr (Reihentitel Reihenband), Seitenangabe.

 

Magazin/Journal

Name, Vorname: Titel des Artikels, in: Titel der Zeitschrift, Jg. …, Nr. …, Jahr, Seitenbereich.

 

Studienarbeit

Name, Vorname: Titel, Form der Arbeit, Fach, Bildungseinrichtung, Ort: Universität, Jahr.

 
Webseite

Name, Vorname: Titel, in: Plattform, Erstelldatum, [online] URL [TT.MM.JJJJ].

 
Video/Film

RegisseurNachname, Vorname: TitelFilm [Film] Produktionsort: Produktionsfirma, Jahr, Zeitangabe.

 
Sammlung

AutorNachname, AutorVorname: Titel des Beitrages, in: Vorname Nachname (Hrsg.), Titel des Sammelwerkes, Stadt: Verlag, Erscheinungsjahr, Seitenbereich.

 

Quellenangaben im Literaturverzeichnis

Im Literaturverzeichnis werden alle verwendeten Quellen alphabetisch (Nachname, Vorname) und vollständig aufgelistet.

Die Grundstruktur ist bei allen Quellenangaben dieselbe:
Nachname, Vorname, Titel. Untertitel, Stadt. Verlag Erscheinungsjahr

Wenn der genutzte Seitenbereich größer ist als im Vollbeleg angegeben, werden im Literaturverzeichnis die weiteren Seiten angegeben.

Bei Aufsätzen in Sammelpublikationen oder bei Zeitschriftenartikeln wird der Seitenumfang des jeweiligen Artikels angegeben.

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Aktuelle Beiträge

Zitieren nach der deutschen Zitierweise

Das Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit stellt den Neuling häufig vor viele Fragen, die nicht immer von Universität, Dozent oder Arbeitgeber beantwortet werden. In dieser Blog-Serie wollen wir genau diese Fragen möglichst kurz und einfach beantworten – damit die Recherche nach Antworten nicht mehr Zeit in Anspruch nimmt als absolut nötig.

 

In diesem Teil der Serie geht es um das korrekte Zitieren nach der deutschen Zitierweise.


Anders als bei den amerikanischen Zitierweisen Harvard und APA werden bei der deutschen Zitierweise die Quellenangaben im Text durch Fußnoten gekennzeichnet. Je nach Universität kann es hierbei jedoch unterschiedliche Vorgaben geben.

Fußnoten können auch dafür genutzt werden, um Hinweise und Anmerkungen unterzubringen, weswegen die deutsche Zitierweise insbesondere von Literaturwissenschaftlern, Historikern und Anthropologen genutzt wird, die mit Archiv-Material arbeiten.

Fußnoten sind leicht einzufügen und passen sich automatisch an veränderte Reihenfolgen an.

Quellenangabe in Text

Bei der deutschen Zitierweise gibt es drei verschiedene Arten von Quellenangaben: den Vollbeleg, den Teilbeleg und das wörtliche Zitat.

Der Vollbeleg wird bei der ersten Nennung einer Quelle sowie im Literaturverzeichnis genutzt:
Vgl. Autor Vorname Nachname: Titel, Auflage, Ort: Verlag, Jahr, Seite.

Der Teilbeleg erfolgt ab der zweiten Nennung einer Quelle:
Vgl. Autor, Jahr, Seite.

Bei einem wörtlichen Zitat wird die Quelle in der Fußnote so angegeben:
Autor, Jahr, Seite.

 

Zwei Autoren werden im Vollbeleg vollständig ausgeschrieben, dabei ist die Unterscheidung zwischen Autor 1 und Autor 2 wichtig:

  • Autor 1: Nachname, Vorname
  • Autor 2: Vorname Nachname

Drei oder mehr Autren werden erst vollständig ausgeschrieben, ab der zweiten Nennung wird der Zusatz "et al." dem Nachnamen des ersten Autors folgend verwendet.

 

Monografien (Buch)

Name, Vorname: Titel, ggf. Vorname Name (Hrsg.), ggf. Bd., ggf. Auflage, Ort: Verlag, Jahr.

 

Fehlende Angaben zum Erscheinungsort und/oder dem Erscheinungsjahr kann man mit o.J. (Jahr) beziehungsweise o.O. (Ort) abkürzen.
Wenn man eine Monografie zitiert, die in einer Reihe erscheint, gibt man die Information wie folgt an:
Vorname Nachname, Titel. Untertitel, Ort Jahr (Reihentitel Reihenband), Seitenangabe.

 

Magazin/Journal

Name, Vorname: Titel des Artikels, in: Titel der Zeitschrift, Jg. …, Nr. …, Jahr, Seitenbereich.

 

Studienarbeit

Name, Vorname: Titel, Form der Arbeit, Fach, Bildungseinrichtung, Ort: Universität, Jahr.

 
Webseite

Name, Vorname: Titel, in: Plattform, Erstelldatum, [online] URL [TT.MM.JJJJ].

 
Video/Film

RegisseurNachname, Vorname: TitelFilm [Film] Produktionsort: Produktionsfirma, Jahr, Zeitangabe.

 
Sammlung

AutorNachname, AutorVorname: Titel des Beitrages, in: Vorname Nachname (Hrsg.), Titel des Sammelwerkes, Stadt: Verlag, Erscheinungsjahr, Seitenbereich.

 

Quellenangaben im Literaturverzeichnis

Im Literaturverzeichnis werden alle verwendeten Quellen alphabetisch (Nachname, Vorname) und vollständig aufgelistet.

Die Grundstruktur ist bei allen Quellenangaben dieselbe:
Nachname, Vorname, Titel. Untertitel, Stadt. Verlag Erscheinungsjahr

Wenn der genutzte Seitenbereich größer ist als im Vollbeleg angegeben, werden im Literaturverzeichnis die weiteren Seiten angegeben.

Bei Aufsätzen in Sammelpublikationen oder bei Zeitschriftenartikeln wird der Seitenumfang des jeweiligen Artikels angegeben.