WTI-News: Nicht mehr nur Fiktion - Die Digitalisierung im Gesundheitswesen

 

 

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Newsletter 05 | 2018

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Alten- und Krankenpflege durch Roboter

Futuristische Vision oder bald (un)menschlicher Alltag? Was in Deutschland noch in Forschungs- und Entwicklungsprojekten getestet wird, ist in Japan schon seit einigen Jahren im alltäglichen Einsatz: Der Roboter als Pflegepersonal.

Die Menschheit wird immer älter und mit dem demographischen Wandel kommen immer mehr die Probleme der zunehmenden Alterung der Bevölkerung ans Licht. Zusätzlich verschlechtern sich die Bedingungen in Pflegeberufen, wodurch diese immer unattraktivere Ausbildungsberufe werden. Fakt ist, dass eine stetig wachsende Zahl an Senioren auf eine sinkende Zahl von Altenpflegern stößt. Es ist ein Teufelskreis.
Die naheliegende Lösung des Problems kommt aus Japan und heißt „Roboter übernehmen die Altenpflege“. Der Einsatz von Maschine und Künstlicher Intelligenz in Pflegeberufen ist heikel und noch sehr umstritten. Es stehen sich die Entlastung der Pfleger und die Entmenschlichung des Berufs gegenüber.
Einerseits könnte der Einsatz von Robotern im Pflegebereich eine Entlastung der teilweise körperlich schweren Arbeit der Pfleger herbeiführen, wodurch auch der Ausbildungsberuf wieder an Beliebtheit gewinnen würde. Dem steht andererseits die Befürchtung der Entmenschlichung des Pflegeberufs entgegen – was wird werden,
wenn der Pfleger im Krankenhaus oder Seniorenheim plötzlich nur noch eine Maschine ist?
Das technikaffine Japan ist Vorreiter in der Entwicklung von Robotern und KI im Pflegebereich, auch weil das Land der aufgehenden Sonne noch stärker vom demographischen Wandel betroffen ist als viele andere Industrieländer. Anhand der Erfahrungen Japans können auch jetzt schon in Europa die Einsatzmöglichkeiten von Robotern in der Seniorenbetreuung und
–pflege geprüft und verwirklicht werden. Schon heute finden in Japan Roboter in unterschiedlichen Formen Anwendung im Pflegebereich. Sei es, dass ein Roboter im Seniorenheim Bewegungsübungen als Gruppenleiter betreut oder dass kleine Roboterhunde bettlägerige Menschen unterhalten und ihr Interesse wecken oder dass Stofftiere mit mechanischem Kern demenzkranken Menschen bei der Konzentration helfen.

Mehr Informationen zu den neusten Roboter- und KI-Entwicklungen in der Medizintechnik findet ihr in unserer TEMA Datenbank…

Patientenüberwachung via Smartphone

Digitale Haut bietet Ärzten und Krankenhäusern neue Möglichkeiten einer lückenlosen Beobachtung des Gesundheitszustandes ihrer Patienten.

Forscher der Universität Tokyo haben eine digitale Haut, sog. E-Skin, entwickelt, mit deren Hilfe Ärzte in Zukunft den Gesundheitszustand ihrer Patienten via Cloud und Smartphone überwachen können. Möglich gemacht wird dies durch ca. 400 Mikro-LEDs und einem Transmitter auf einem Gummifilm, der wie ein Pflaster auf der Haut des Patienten angebracht wird.

Erfahrt mehr über Digitale Haut…
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Energie





 

Smarte Textilien

Mit dem Sportshirt den Puls und die richtige Haltung in der Übung überwachen oder mit der Babysocke die Vitalfunktionen gleich an den Arzt übermitteln – Klingt nach Science-Fiction, ist aber schon Realität.

Unsere Kleidung wird smart und unterstützt uns dann nicht nur beim Sport. Auch in der Medizin helfen smarte Textilien, wie z.B. die Babysocken, die via Bluetooth den Puls und andere Vitalfunktionen an Ärzte schicken, oder spezielle Drug-Delivery-Verbände, die nach und nach die Wirkstoffe abgeben. Im Alltag werden smarte Textilien vor allem im Sportbereich Anwendung finden mit smarten Sportshirts und Yogahosen, die die Haltung der Sportler korrigieren.

Mehr Informationen zu Textilien in unserer TOGA Datenbank…

Virtuelle Realität in der Medizin

Was nach einem Videospiel aussieht, kann schon bald Realität werden: Die Anwendung von virtueller Realität in der Medizin.
Wenn der Arzt eine VR-Brille trägt, um seinen Patienten zu operieren, sind wir in der digitalen Zukunft angekommen. Lernen mit virtuellen 3D-Darstellungen von Körpern an Computern gibt es schon länger, aber die VR-Brillen bieten Anatomie und Medizin zum virtuellen „Anfassen“. Noch wirkt die Idee futuristisch, dass auch Operationen mithilfe von VR/AR und Nanorobotern durchgeführt werden, doch die Grundlagen sind in der Forschung schon geschaffen.

Mehr Informationen zu VR/AR in der Medizintechnik in unserer MEDITEC Datenbank…
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Weltkongress

Im November findet der Digital Health World Congress in London statt. Mehr...

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Erhaltet einen ersten Überblick zur Themenvielfalt der von uns ausgewerteten Publikationen.  Mehr...

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