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Nahezu alle Hochschulen mit technischer Ausrichtung in Deutschland, Österreich und der Schweiz stellen ihren Studierenden, Assistenten und Professoren über ihre Hochschulbibliotheken einen kostenfreien Zugang zu WTI-Datenbanken zur Verfügung. Über unsere Recherchetools bieten wir umfassende, qualitativ hochwertige und zuverlässige Inhalte.


Aktuelle Beiträge

Die Literaturrecherche

Das Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit stellt den Neuling häufig vor viele Fragen, die nicht immer von Universität, Dozent oder Arbeitgeber beantwortet werden. In dieser Blog-Serie wollen wir genau diese Fragen möglichst kurz und einfach beantworten – damit die Recherche nach Antworten nicht mehr Zeit in Anspruch nimmt als absolut nötig.

 

In diesem Teil der Serie geht es um die Literaturrecherche, den ersten Schritt zu einer erfolgreichen wissenschaftlichen Arbeit.

Definition

Die Literaturrecherche ist eine Grundfertigkeit des wissenschaftlichen Arbeitens. Da man sich in der Wissenschaft auf bereits vorhandenes Wissen stützt und beruft, ist es notwendig, sich einen möglichst vollständigen Überblick über die Literaturlage zu einem gegebenen Thema zu verschaffen.

 

Warum ist die Literaturrecherche nötig?

Bevor man über ein Thema eine wissenschaftliche Arbeit schreiben kann, muss man sich über dieses Thema kundig machen – das passiert vor allem über die Literaturrecherche. So können Ergebnisse argumentativ abgesichert werden und ein theoretischer Rahmen erstellt werden, egal ob es sich um empirische Forschung oder eine reine Literaturarbeit handelt.

Auch ermöglicht es erst die umfassende Kenntnis über ein Thema, eigene und neue Lösungsansätze für eine wissenschaftliche Fragestellung zu erarbeiten. Auf Grundlage des analysierten Materials gelangt man somit zu eigenen Thesen.

 

Wie geht eine Literaturrecherche?

Wenn man sich erstmal einen Überblick über die Möglichkeiten der Themen verschaffen möchte, ist es noch nicht so wichtig, eine genaue Forschungsfrage zu haben, aber sobald man anfängt zu schreiben, sollte diese feststehen. Sie sollte den Themenbereich weitestgehend festlegen, damit man genau weiß, wonach man suchen muss um die Forschungsfrage in der Arbeit beantworten zu können.

 

Die Literaturrecherche besteht im Wesentlichen aus 4 Schritten, die zum Teil parallel zueinander stattfinden:

  • Literatursuche
  • Literaturauswahl
  • Literaturbeschaffung
  • Dokumentation

Während der Literatursuche stellen sich die Fragen, welche eventuell schon bekannt ist und was darüber hinaus recherchierbar ist. Wenn man bereits eine thematische Idee hat, wurde aller Wahrscheinlichkeit nach auch schon etwas hierzu gelesen – in den vorhandenen Texten findet man stets Hinweise auf andere Texte zum tieferen Einsteigen ins Thema, beispielsweise in den Fußnoten, dem Literaturanhang, etc.

 

Aber auch Datenbanken bieten eine Möglichkeit, weitere Texte zu finden, beispielsweise die Bibliotheksportale der Uni, die Literaturrecherche im Internet beispielsweise über Google Scholar, oder auch Datenbanken wie der WTI TecFinder. Für eine solche Suche muss das Thema mit Schlag- und Stichworten benannt werden können, um sie in die Suchmaske eingeben zu können. Mit Nachschlagewerken wie beispielsweise dem WTI Thesaurus können weitere Schlag- und Stichworte gefunden werden.

 

Neben einer strukturierten Suche gibt es auch noch eine unstrukturierte Suche, beispielsweise die Schneeballmethode. Hierfür sucht man im Literaturverzeichnis relevanter Texte nach weiterem Material.

 

Während der Literaturauswahl wird relevante Literatur gesichtet und ausgewählt. Das kann beispielsweise über den betreuenden Dozenten erfolgen, indem man mit der zusammengestellten Literaturliste direkt nachfragt wie diese Auswahl bewertet wird, welche Literatur der Dozent empfiehlt und sich eventuell noch weitere Tipps holt. In der Regel sind die in einer wissenschaftlichen Einrichtung, Hochschulen und Universitäten angebotenen und genutzten Datenbanken an das Bibliothekssystem eingebunden, so dass eine Anfrage der Verfügbarkeit und Ausleihe bzw. Kopie online zeitsparend geklärt werden kann.

 

Natürlich kann Literatur auch selbstständig bewertet werden. Hier empfiehlt es sich, nicht jeden Text vollständig zu lesen, denn das kostet Zeit. Das Querlesen von Inhaltsverzeichnis, Gliederung, Literaturverzeichnis oder Einleitung hilft beim Erfassen der Relevanz, auch ein zusammenfassendes Kapitel kann sehr aufschlussreich sein. Und auch auf das Erscheinungsdatum sollte in diesem Zusammenhang geachtet werden: vor allem neue Literatur sollte bevorzugt werden, da diese auch den aktuellsten Forschungsstand wiedergibt.

 

Die Literaturbeschaffung läuft möglichst parallel zur Literaturauswahl. Hier sollte nicht zu lange gewartet werden.

Man kann sich in der Bibliothek erkundigen, inwiefern Titel vorrätig sind. Bei Büchern, die gerade entliehen sind, die aber wichtig für die eigene Arbeit sind, sollte man sich vormerken lassen. Gibt es Beschaffungsschwierigkeiten, sollte mit dem Dozenten Rücksprache gehalten werden, eventuell kann eine Fristverlängerung eingeräumt oder ein Alternativtipp gegeben werden.

 

Die Literaturrecherche sollte gleich dokumentiert werden. Sobald relevante Quellen gefunden wurden, sollte man diese direkt in der richtigen Zitierweise aufschreiben und sich Notizen zu den wichtigsten Aspekten machen. Die Dokumentation kann auch mithilfe von Tools erfolgen, beispielsweise mit Citavi, Mendeley oder auch einer Excel-Tabelle. Datenbanken bieten häufig an, dass Literaturangaben in entsprechenden Formaten exportiert werden können und somit nicht händisch aufgeschrieben werden müssen.

 

Neben Büchern können ebenfalls verwendet werden:

  • Monographien
  • Journals/Fachzeitschriften (eignen sich für wissenschaftliche Texte besonders, da Artikel dort meist auch von Wissenschaftlern geschrieben sind)
  • Internetseiten
  • Zeitungen
  • Magazine
  • Vorträge
  • Filme
  • Fernsehsendungen
  • Radiobeiträge
  • Musik
  • Interviews
  • Berichte
  • Gesetze
  • Posts aus sozialen Medien
  • Vorlesungsfolien
  • Statistiken

 

Tipps

  • 4-6 Wochen Zeit für Recherche einplanen (bei Bearbeitungszeit von 6 Monaten), die Literatursuche ist nie ganz beendet
  • Um nicht durch zu viel Literatur unsicher zu werden oder Probleme mit der Ausarbeitung der wirklich wichtigen Aspekte zu bekommen, sollte man von Anfang an systematisch vorgehen
  • Wenn man gute Quelle gefunden hat, nachschauen ob Autor eventuell noch mehr zu Thema verfasst hat
  • Vom Allgemeinen zum Speziellen: mit Handbüchern und Lehrbüchern anfangen, dann zu Monographien und Aufsätzen übergehen

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Nahezu alle Hochschulen mit technischer Ausrichtung in Deutschland, Österreich und der Schweiz stellen ihren Studierenden, Assistenten und Professoren über ihre Hochschulbibliotheken einen kostenfreien Zugang zu WTI-Datenbanken zur Verfügung. Über unsere Recherchetools bieten wir umfassende, qualitativ hochwertige und zuverlässige Inhalte.


Aktuelle Beiträge

Die Literaturrecherche

Das Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit stellt den Neuling häufig vor viele Fragen, die nicht immer von Universität, Dozent oder Arbeitgeber beantwortet werden. In dieser Blog-Serie wollen wir genau diese Fragen möglichst kurz und einfach beantworten – damit die Recherche nach Antworten nicht mehr Zeit in Anspruch nimmt als absolut nötig.

 

In diesem Teil der Serie geht es um die Literaturrecherche, den ersten Schritt zu einer erfolgreichen wissenschaftlichen Arbeit.

Definition

Die Literaturrecherche ist eine Grundfertigkeit des wissenschaftlichen Arbeitens. Da man sich in der Wissenschaft auf bereits vorhandenes Wissen stützt und beruft, ist es notwendig, sich einen möglichst vollständigen Überblick über die Literaturlage zu einem gegebenen Thema zu verschaffen.

 

Warum ist die Literaturrecherche nötig?

Bevor man über ein Thema eine wissenschaftliche Arbeit schreiben kann, muss man sich über dieses Thema kundig machen – das passiert vor allem über die Literaturrecherche. So können Ergebnisse argumentativ abgesichert werden und ein theoretischer Rahmen erstellt werden, egal ob es sich um empirische Forschung oder eine reine Literaturarbeit handelt.

Auch ermöglicht es erst die umfassende Kenntnis über ein Thema, eigene und neue Lösungsansätze für eine wissenschaftliche Fragestellung zu erarbeiten. Auf Grundlage des analysierten Materials gelangt man somit zu eigenen Thesen.

 

Wie geht eine Literaturrecherche?

Wenn man sich erstmal einen Überblick über die Möglichkeiten der Themen verschaffen möchte, ist es noch nicht so wichtig, eine genaue Forschungsfrage zu haben, aber sobald man anfängt zu schreiben, sollte diese feststehen. Sie sollte den Themenbereich weitestgehend festlegen, damit man genau weiß, wonach man suchen muss um die Forschungsfrage in der Arbeit beantworten zu können.

 

Die Literaturrecherche besteht im Wesentlichen aus 4 Schritten, die zum Teil parallel zueinander stattfinden:

  • Literatursuche
  • Literaturauswahl
  • Literaturbeschaffung
  • Dokumentation

Während der Literatursuche stellen sich die Fragen, welche eventuell schon bekannt ist und was darüber hinaus recherchierbar ist. Wenn man bereits eine thematische Idee hat, wurde aller Wahrscheinlichkeit nach auch schon etwas hierzu gelesen – in den vorhandenen Texten findet man stets Hinweise auf andere Texte zum tieferen Einsteigen ins Thema, beispielsweise in den Fußnoten, dem Literaturanhang, etc.

 

Aber auch Datenbanken bieten eine Möglichkeit, weitere Texte zu finden, beispielsweise die Bibliotheksportale der Uni, die Literaturrecherche im Internet beispielsweise über Google Scholar, oder auch Datenbanken wie der WTI TecFinder. Für eine solche Suche muss das Thema mit Schlag- und Stichworten benannt werden können, um sie in die Suchmaske eingeben zu können. Mit Nachschlagewerken wie beispielsweise dem WTI Thesaurus können weitere Schlag- und Stichworte gefunden werden.

 

Neben einer strukturierten Suche gibt es auch noch eine unstrukturierte Suche, beispielsweise die Schneeballmethode. Hierfür sucht man im Literaturverzeichnis relevanter Texte nach weiterem Material.

 

Während der Literaturauswahl wird relevante Literatur gesichtet und ausgewählt. Das kann beispielsweise über den betreuenden Dozenten erfolgen, indem man mit der zusammengestellten Literaturliste direkt nachfragt wie diese Auswahl bewertet wird, welche Literatur der Dozent empfiehlt und sich eventuell noch weitere Tipps holt. In der Regel sind die in einer wissenschaftlichen Einrichtung, Hochschulen und Universitäten angebotenen und genutzten Datenbanken an das Bibliothekssystem eingebunden, so dass eine Anfrage der Verfügbarkeit und Ausleihe bzw. Kopie online zeitsparend geklärt werden kann.

 

Natürlich kann Literatur auch selbstständig bewertet werden. Hier empfiehlt es sich, nicht jeden Text vollständig zu lesen, denn das kostet Zeit. Das Querlesen von Inhaltsverzeichnis, Gliederung, Literaturverzeichnis oder Einleitung hilft beim Erfassen der Relevanz, auch ein zusammenfassendes Kapitel kann sehr aufschlussreich sein. Und auch auf das Erscheinungsdatum sollte in diesem Zusammenhang geachtet werden: vor allem neue Literatur sollte bevorzugt werden, da diese auch den aktuellsten Forschungsstand wiedergibt.

 

Die Literaturbeschaffung läuft möglichst parallel zur Literaturauswahl. Hier sollte nicht zu lange gewartet werden.

Man kann sich in der Bibliothek erkundigen, inwiefern Titel vorrätig sind. Bei Büchern, die gerade entliehen sind, die aber wichtig für die eigene Arbeit sind, sollte man sich vormerken lassen. Gibt es Beschaffungsschwierigkeiten, sollte mit dem Dozenten Rücksprache gehalten werden, eventuell kann eine Fristverlängerung eingeräumt oder ein Alternativtipp gegeben werden.

 

Die Literaturrecherche sollte gleich dokumentiert werden. Sobald relevante Quellen gefunden wurden, sollte man diese direkt in der richtigen Zitierweise aufschreiben und sich Notizen zu den wichtigsten Aspekten machen. Die Dokumentation kann auch mithilfe von Tools erfolgen, beispielsweise mit Citavi, Mendeley oder auch einer Excel-Tabelle. Datenbanken bieten häufig an, dass Literaturangaben in entsprechenden Formaten exportiert werden können und somit nicht händisch aufgeschrieben werden müssen.

 

Neben Büchern können ebenfalls verwendet werden:

  • Monographien
  • Journals/Fachzeitschriften (eignen sich für wissenschaftliche Texte besonders, da Artikel dort meist auch von Wissenschaftlern geschrieben sind)
  • Internetseiten
  • Zeitungen
  • Magazine
  • Vorträge
  • Filme
  • Fernsehsendungen
  • Radiobeiträge
  • Musik
  • Interviews
  • Berichte
  • Gesetze
  • Posts aus sozialen Medien
  • Vorlesungsfolien
  • Statistiken

 

Tipps

  • 4-6 Wochen Zeit für Recherche einplanen (bei Bearbeitungszeit von 6 Monaten), die Literatursuche ist nie ganz beendet
  • Um nicht durch zu viel Literatur unsicher zu werden oder Probleme mit der Ausarbeitung der wirklich wichtigen Aspekte zu bekommen, sollte man von Anfang an systematisch vorgehen
  • Wenn man gute Quelle gefunden hat, nachschauen ob Autor eventuell noch mehr zu Thema verfasst hat
  • Vom Allgemeinen zum Speziellen: mit Handbüchern und Lehrbüchern anfangen, dann zu Monographien und Aufsätzen übergehen